Fasten: Warum kluger Verzicht die beste Medizin ist. GEO 3/2016, S. 30- 45

Würden wir "ein Medikament erforschen, das so potent ist wie das Fasten - unsere Telefone stünden nicht mehr still." Andreas Michalsen, Chef der Integrativen Medizin an der Berliner Charite betont eine Aufbruchstimmung, nach einer Explosion neuer Erkenntnisse über Fasten. 

 

Periodischen Nahrungsverzicht verjüngt, trägt bei Operationen und und Chemotherapien zur Heilung bei, wirkt bei chronischen Erkrankungen positiv, hilft bei Demenz und sogar bei Krebs.

 

Ob 3 Wochen, fünf Tage oder 16 Stunden - viele Varianten zeigen Wirkung.

 

Der Fasten-Stoffwechsel hilft, weltweit verbreitete Leiden zu heilen, und hemmt Alterungsprozesse.

 

Fasten stimuliert die Autophagie, das Selbstverdauen der Körperzellen. Dieses zelluläre Großreinemachen ist eine der wichtigsten Erklärungen für die gesundheitsfördernde Wirkung des Nahrungsverzichts.

 

Wirkungen

GEHIRN

Fasten beugt Demenz vor, Neurogenese,

wirkt stimmungsaufhellend 

 

HERZ-KREISLAUF-SYSTEM

Nahrungsentzug senkt Cholesterin-Spiegel und Blutdruck

 

GELENKE

Chronische Schmerzerkrankungen wie Rheuma und Arthritis können gelindert werden 

 

MUSKELN

Der gefürchtete Muskelschwund ist viel geringer als früher angenommen. Moderates Fasten und leichtes körperliches Training kann die Leistungskraft des Herzens erhöhen

 

LEBER

Beim Fasten kann sich das größte Entgiftungsorgan - die Leber - erholen

 

MAGEN-DARM-TRAKT

Magen und Darm - das größte Immunorgan erholt sich, das Fasten verändert die Darmbakterien Besiedlung günstig

 

BAUCHSPEICHELDRÜSE 

Kommt zur Ruhe, Körperzellen werden insulinsensitiver, günstig für Menschen mit Diabetes 2 und Vorstufen

 

 

vgl. Dr. Hania Luczak: Geo 3/2016, S. 30-45.