Basenfasten - Intervallfasten - Autophagiefasten

Beim Basenfasten verzichten wir über einen begrenzten Zeitraum auf säurebildende Lebensmittel wie: Fleisch, Milch, Hülsenfrüchte, Nudeln, Brot, Kaffee....

Es gibt Früchte, Säfte, Gemüsesuppen, köstliche Gerichte aus Gemüse, Kartoffeln und Nüssen. Mit dem Basenfasten ermöglichen wir unserem Körper sich vom Säurestress zu erholen und Säuren und Ablagerungen abzubauen.

Februar Cityfasten 2018

war super lustig und erfolgreich!

Wir fasten weiter!

Köstliche Gemüsekunstwerke, tolle Smoothies, knackige Salate!

Motivation mit Visionsreise und Zielarbeit. Alles wunderbar!

 

Kilos sind gepurzelt und purzeln weiter.


Basenfasten - der Schlüssel zu einem gesunden Lebensstil

Basenfasten ist das Fasten mit Obst, Gemüse, Salaten und einigen Nüsse wie Mandeln, Handsamen, Hülsenfrüchte (Keimlinge), Kokosnüsse, Kürbiskerne, Leinsamen,  Pistazien, Sesam, Sonnenblumenkerne, Walnüsse. 

Für eine oder zwei Wochen wird bewusst auf alle Lebensmittel verzichtet, die im Körper Säure bilden.
Basenfasten ist ein Einstieg, um Geschmacksnerven und Verdauungssystem Erholung zu gönnen. 
Auf eine ausreichende Versorgung mit pflanzlichem Eiweiß ist zu sorgen: Kartoffel, Avocados, Bierhefe, getrocknete Aprikosen, Sesam, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne u. a.m.
Hülsenfrüchte zählen zu den guten Säurebildnern. Sie sind reich an pflanzlichem Eiweiß, dass besser verwertet werden kann als tierisches Eiweiß und frei ist von Hormonen und Antibiotika. Während der Basenfastenzeit können Hülsenfrüchte als frische Keimlinge zum Salat verzehrt werden.
Nach dem Basenfasten sollten Sie darauf achten, dass das Säure-Basen Gleichgewicht bei 20% zu 80% liegt.
Die beste Gesundheitsvorbeugung sind ein bis zwei Wochen Basenfasten und anschließend ein Ernährungskonzept, das den Säure-Basen-Haushalt berücksichtigt.

BASENFASTEN WARUM?
Die Bedeutung des Säure-Basen-Gleichgewichts 
Die modernen Ernährungsgewohnheiten: denaturierte, raffinierte, industriell hergestellte Nahrung, Fertiggerichte, erhöhter Fleisch und Milchkonsum, Snacks,  Softdrinks, Fastfood, Koffein, Nikotin, Alkohol gehören zum Alltag, übersäuern  den Organismus. 
Auch Umweltgifte, Schwermetalle, Giftstoffe aus Textilien und Baumaterialien aber auch Stress und Mobbing übersäuern.
Wir essen zu viel, zu sauer, bewegen uns zu wenig und haben zuviel Stress. 
ABHILFE BEI SCHLEICHENDER ÜBERSÄUERUNG 
1. Weniger Säurebelastung durch Nahrung 
2. Weniger tierische, mehr pflanzlichem Nahrung 
3. Unterstützung der Nierenauscheidung (viel trinken, Basenzufuhr)
4. Stressentlastende Lebensführung 
SYMPTOME DER ÜBERSÄUERUNG 
immer wieder Blähungen
wiederholt auftretende Verstopfung oder Durchfall, Magen brennen und Erbrechen, Sodbrennen, Schluckauf, Darmentzündungen, Hämorrhoiden, chronische Abgeschlagenheit, häufige
Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, gehäufte Infektionen. 
 
BESCHWERDEN 
geschwächtes Immunsystem,
brüchige Fingernägel, chronische Hautentzündungen, chronisches Hautjucken, chronisches Zahnfleischbuten, Verdauungsstörungen, ständig kalte Füße, ständige Kopfschmerzen, Hefepilzerkrankingen, Muskelverhärtungen, Reizbarkeit, hohe Schmerzempfindlichkeit, chronische Schmerzzustände ohne feststellbare Ursachen.
 
ERKRANKUNGEN
Allergien 
Gicht 
Arterienverkalkung 
Diabetes mellitus
Osteoporose 
Rheuma
Neurodermitis 
Krebs
Herzinfarkt 
Gallen- Nierensteine
Magen- Darm Geschwüre
Vgl. Burggrabe S 87 ff
 
SÄUREPRODUZIEREND
Zucker, Weißmehl, geschälten Reis, Alkohol, Kaffee
ÜBERSCHUSS AN SAUREN MINERALSTOFFEN
Eiweiß,  Fleisch, Innereien, Milchprodukte 
Rauchen  ist Säuregau! Stress und Angst bewirken zusätzlich starke saure Reaktionen im Organismus.
Bewegungsmangel unterstützt ebenfalls Übersäuerung.
Viele chronische Krankheiten und Altersbeschwerden sind Folgen von Übersäuerung
Zum Entsäuern gehören die Grundvoraussetzungen einer gesunden Lebensweise wie: Bewegung, Sonnenlicht, Entspannung, sauberes Wasser, Harmonie und die Beachtung des Säure-Basen-Haushaltes.
Der Körper neutralisiert den Säure Überschuss mittels basisches Nährstoffe und körpereigener Mineralstoffe zu neutralisieren.
Das Knochen Gerüst gilt als Mineralstoffspeicher, aus dem bei Bedarf  Basen entnommen werden.
Das funktioniert nur, bis die Mineralstoffreserven aufgebraucht sind. Ein weiterer Mineralatoffverlust führt zu fortschreitendem Verfall des Körpers, z. Osteoporose.
Liegt Übersäuerung vor,  wird das Zwischenzellgewebe als Lagerstätte für Säuren und Stoffwechsel Endprodukte verwendet.
Kommen weitere Säuren dazu, übersäuern die Zellen selbst. Wird keine Gelegenheit zum Entsäuern gegeben, werden die Zwischenlager zu Endlagern. 
Hierarchie für Säuredepots
Bindegewebe, Gelenke, Sehnen, Muskeln, wenig beanspruchte Muskel Gruppen. 
Säure bewirkt Versteifung der Muskel, Neigung zu Verkrampfen,  Muskel klemmt Nerven ein: Verspannungsschmerz.
Folgen von Übersäuerung
Kopfschmerzen,  Magen-, Leber-, Gallen- und Darmstörungen, Cellulite, Haarausfall,  brüchige Haare und Nägel, fahle Haut, Hautunreinheiten, Akne, Rheuma,  Gicht, Neurodermitis, Allergien, Arterienverkalkung, Diabetes, Osteoporose, Schmerzen und Verspannungen,  Herz- und Kreislaufstörungen, Bluthochdruck.
Vgl. Fasten Skript Kloster Pernegg
Exkurs
Welche Lebensmittel bilden im Körper Basen?
Obst, Gemüse, frische Kräuter Keimlinge, Samen, Wurzeln. Leichte Säurebildner: Rosenkohl, Spargel, Artischocken.
Generell: Lebensmittel, die über einen hohen Anteil an basischen Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium und Kalzium enthalten und über einen geringen Anteil an Eiweiß verfügen. Besonders wichtig ist der Kaliumanteil.
Top Mineralienlieferanten
100 g essbarer Anteil Kalium
Aprikosen getrocknet 1370 mg
Feigen, getrocknet       850 mg
Mandeln                       835 mg
Petersilie                      810 mg
Sonnenblumenkerne    725 mg
Maroni                          705 mg
Datteln, getrocknet       650 mg
Walnüsse                     545 mg
Pastinaken                   525 mg
Avocado                       485 mg
Sesamsamen               460 mg
100 g essbarer Anteil Calzium
Tofu                                87 mg
Broccoli                        105 mg
Kichererbsen                124 mg
Milch                            125 mg
Mohn                           146 mg
Mandeln                       250 mg
Grünkohl                      210 mg
getrocknete Feigen     244 mg
Rotalgen  (getr.)          442 mg
Sesam                         800 mg
Braunalgen                1034 mg
Moringa                     2000 mg
100g essbarer Anteil Magnesium
Kichererbsen               155 mg
Hirse                           170 mg
Sojabohnen                220 mg
Leinsamen                  350 mg
Sonnenblumenkerne  420 mg
Kürbiskerne                534 mg
Welches Fett zu welchem Zweck?
Keine Frage: köstlich ein Bratlfettbrot mit Zwiebeln..., die Menge macht das Gift!
Pflanzliche Fette bevorzugen!
Es geht um Blutfettspiegel, Gewicht und Herzgesundheit.
Zum Braten: Kokosöl, Ghee
Empfohlene Öle: Olivenöl, Leinöl, Hanföl, Kürbiskernöl, Walnussöl
wichtig für:
Produktion von Hormonen
Eiweißsynthese
Zellstoffwechsel
Versorgung der Gelenke mit Schmierstoff
Vermeidung von Entzündungen
Feuchtigkeit und Spannkraft von Haut und Haaren
Bildung körpereigener Abwehrzellen
Schutz vor Infektionskrankheiten
sind beide mehrfach ungesättigte Fettsäuren
Wirkungen 
  • senken Blutfettwerte
  • Blutzuckerspiegel
  • Entzündungen senken
  • Blutdruck senken
  • Blutgerinnung reduzieren  - damit Thromboseneigung reduzieren
  • Fließeigenschaften des Blutes verbessern
www.zentrum-der-gesundheit.de
Wacker, Basenfasten, die Wackermethode.
www.gesundheit.de
Literaturempfehlung 
Wacker Sabine: Basenfasten
Burggrabe Hilmar, Strauß Markus: Trinkwasser und Säure-Basen-Balance, ein Leben im Gleichgewicht